Nek’s Romantik

Ihr Rücken ist makellos und ihre Haut glänzt schweissnass im warmen Licht des Kerzenlüsters. Ihre geschwungenen und wohlgeformten Schulterblätter und die Wirbelsäule drücken sich jedes Mal im Rhythmus der Leidenschaft durch die Haut und offenbaren ein wohlgeformtes Skelett. Der Po ist rund und drall. Sie ist lechzt nach mehr und stöhnt innig.

Ihre laszive Natur strömt aus jeder Pore ihres Körpers. Ihre kleinen, zierlichen Zehen, die durch hochhackige Schuhe leicht gekrümmt sind, ziehen sich mit jeder Reizung der Vulva zusammen und auseinander. Die Haut der Fusssohlen schlägt dabei Wellen. Der Geräuschpegel aus ihrem Mund steigt und in ihrem Schambereich schmatzt die Lust. Sie wirft den Kopf voller Inbrunst in den Nacken. Ihre langen grün-schwarzen Haare sind nass vom Schweiss getränkt. Ihre Ohren glühen voller Kraft. Leichte Falten treiben sich durch die gesunde Haut, die ein wenig mit Rouge und Abdeckschminke geglättet ist. Einzig um ihre äusseren Augenwinkel sind die Spuren des Alters deutlicher zu sehen. Sie unterstützen die mystische und reife Erotik. Diverse Empfänge und Cocktailparties formten die kleinen Altersspuren in langen Nächten voller kulturellem Amüsement und gepflegter Konversation. Oft genug brachte diese Vergnügungen auch noch einen lieblichen Galant für die Nacht und den Morgen danach. Ihre Nase ist gross und ihre abgerundete Spitze unterstützt das Vollumen, das nicht unattraktiv ist. Die Nasenflügel beben vom ein- und austretenden Atem.

Ihr Mund ist ebenso prall und hat dunkle, volle Lippen, die leicht afrikanische Züge haben. Teilweise klebt noch ein bisschen funkelnder Lipgloss auf den Lippenwulsten. Die Atemzüge formen O-Münder und manchmal im Janken der Lust blinken weisse Schneidezähne kurz dem aufglimmenden Kerzenschein entgegen. Ihre Augen funkeln dabei begehrlich. Zwei handgrosse Ballen hoffnungsvoller Lust und Triebsteigerung baumeln im Schwung des Koitus. Sie greift mit ihren langen Fingern nach ihnen und dreht die starren abstehenden Spitzen, zwischen ihren Nägeln. Ihre Warzenhöfe sind klein und diese reifen Rundungen der mütterlichen Schöpfung klatschen im Takt ein wenig gegeneinander. Ihr Hüftgold und ihr süsser, leicht gerundeter Bauch, bewegen sich in Wellen mit.

Einzig Heiner fühlt diesen Spirit nicht. Er ist still und spielt ein Brett. Seine Augen schubsten sich aus den Höhlen und glubschen nun Nek ergebungsvoll an.Einfach mal den normalen 0815-Sex überwinden, ekstatischer werden, sich gehen lassen; von Hämatomen tattoowieren lassen. Dieser Lusttaifun brach seinen klaren Blick.

Neks Schal wand sich schützend um seinen Hals, der aus lauter Dankbarkeit schier atemlos wurde. Die flinke Big Black-Zunge hängt, tiefblau gefärbt, aus dem halbgeöffneten Mund. Der Fortpflanzungsknüppel auf dem sie sich immer noch ergeht, blieb aber hart und gerecht steif. Genauso braucht es Nek. „Necromantic is the pulse of your Life.“, singt sie längst nicht so verführerisch wie Christian Death.